Forex Trading...Daily!
Forex oder auch Forex Trading gewinnt mit zunehmend an Bedeutung und taucht mittlerweile immer öfter in den Medien. Forex ist dabei die Abkürzung für „Foreign Exchange“, was übersetzt soviel wie fremde Währung bedeutet. Mit Forex oder Forex Trading bezeichnet man also im Grunde nichts anderes, als den Handel mit Devisen.
Der Devisenmarkt hat sich in den letzten Jahren von seiner Anlegerstruktur her deutlich verändert. Haben vor einigen Jahren nahezu ausschließlich Banken und große Unternehmen im Rahmen des Forex Trading mit Währungen spekuliert, so kann heute auch der Privatanleger an dem weltweit stattfindende Handel mit Währungen teilnehmen.
Mit Handel mit Devisen ist es sehr wichtig zu wissen, dass das Forex Trading mit erheblichen Risiken auf der einen Seite, aber auch sehr hohen Gewinnmöglichkeiten auf der anderen Seite verbunden ist. Wer also eine sichere Kapitalanlage sucht, sollte nicht am Devisenmarkt investieren,
zumal man beim Forex Trading ohnehin eher von einer Spekulation als von einer Kapitalanlage sprechen sollte.
Das Prinzip des Forex Trading basiert auf einigen Aspekten, die man als zukünftiger Teilnehmer kennen sollte. Zunächst einmal ist es so, dass beim Devisenhandel stets Währungspaare gehandelt werden. Man kauft demnach eine Währung und verkauft im Gegenzug eine andere Währung.
Beide Währungen haben dabei einen bestimmten Wert und daraus ergibt sich der gegenseitige Wechselkurs. Durch die Veränderung dieses Wechselkurses hat der Kunde die Möglichkeit, im Rahmen des Forex Trading Gewinne zu erzielen, kann aber natürlich auch Verluste erleiden.
Ein wichtiger Bestandteil des Forex Trading ist der Hebel, auch als Leverage bezeichnet. Wenn man Devisen handeln möchte, benötigt man dazu ein Handelskonto. Dieses kann man bei einem der vielen Forex Broker online einrichten. Da die meisten Währungspaare erst ab einem Gegenwert von rund 10.000 Euro überhaupt handelbar sind,
stellt der Forex Broker dem Kunden nun diesen Hebel zur Verfügung. Das bedeutet konkret, wenn der Kunde einen Hebel von 100:1 nutzen kann, muss er nur 100 Euro eigenes Kapital einsetzen, um im Rahmen des Forex Trading einen Gegenwert von 10.000 Euro handeln zu können. Eng in Zusammenhang mit dem Leverage steht somit auch das so genannte Margin.
Dieses ist eine Sicherheitsleistung in Form des eigenen Kapitals, dass der Kunde auf seinem Handelskonto hat. Im Beispielfall wären die 100 Euro Eigenkapital des Kunden auch gleichzeitig das Margin, welches dann ein Prozent betragen würde. Üblicherweise verlangen die Forex Broker ein Margin zwischen 0,25 und 2,0 Prozent.
Die am meisten gestellte Frage im Rahmen des Forex Trading ist sicherlich, wie hoch die Gewinne und Verluste sein können. Dabei spielen zuvor genannter Hebel und Margin zur Bestimmung dessen eine große Rolle. Bleibt man beim Beispiel, dass der Hebel 100:1 und das Margin ein Prozent beträgt, dann kann der Kunde also mit 100 Euro Einsatz für insgesamt 10.000 Euro zum Beispiel amerikanische US-Dollar kaufen.
Steigt der Kurs des Dollars nun zum Beispiel um zwei Prozent, dann würde das einen Gewinn von 200 Euro für den Kunden bedeuten (2 Prozent von 10.000 Euro). Da er aber nur 100 Euro eigenes Kapital eingesetzt hat, und „der Rest“ in Form des Hebels vom Forex Broker zur Verfügung gestellt worden ist, beträgt die Rendite sehr hohe 200 Prozent. Wäre der Kurs des Dollars allerdings mehr als ein Prozent gefallen,
hätte der Anleger aufgrund nicht ausreichendem Margins direkt die gesamten 100 Euro Eigenkapital verloren